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2 Einträge gefunden (Datenstand: 2022-12-07 16:11:41)

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Name: Trew, Christoph Jacob
Geburt: 1695-04-26 Lauf
Tod: 1769-07-18 Nürnberg
Stand des Vaters: Apotheker
Studium: 1707 und 1711 Immatrikulation in Altdorf
Status: Student
Fakultät: Med.
Biographica: Später Arzt und Botaniker in Nürnberg; https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Jacob_Trew
Literatur: Elias von Steinmeyer: Die Matrikel der Universität Altdorf. 2 Bde. Würzburg 1912 (Veröffentlichungen der Gesellschaft für fränkische Geschichte, IV/1-2), hier Bd. II, S. 586
Stammbuch: Katalogisat 1, Katalogisat 2, Katalogisat 3, Katalogisat 4, Katalogisat 5, Katalogisat 6
Porträt: Fränkische Acta erudita 10, 1628, Frontispiz.
GND: https://d-nb.info/gnd/118802712
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Name: Trew, Christoph Jacob
Geburt: 1695-04-26 Lauf
Tod: 1769-07-18 Nürnberg
Stand des Vaters: Apotheker
Status: Stifter
Biographica: Christoph Jacob Trew wurde am 26.4.1695 in Lauf geboren. Nach dem Studium der Medizin an der Universität Altdorf verbrachte er mehrere Jahre im In- und Ausland und kehrte 1720 nach Lauf zurück. 1721 wurde er Mitglied des Collegium medicum in Nürnberg. Neben seiner privatärztlichen Tätigkeit führte er die Aufsicht über das Theatrum Anatomicum sowie den Hortus Medicus der Stadt Nürnberg und führte sowohl auf dem Gebiet der Anatomie wie auch dem der Botanik Grundlagenforschung durch. Außerordentliches leistete er auch auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Publikationen. Er gründete 1731 nicht nur eine der ersten Medizinzeitschriften überhaupt, das Wochenblatt „Commercium litterarium ad rei medicinae et scientiae naturalis”, dessen Leitung er bis 1745 innehatte, sondern gab daneben auch noch großformatige anatomische und botanische Tafelwerke heraus. Berühmt waren seine über viele Jahre angelegte Privatbibliothek sowie seine naturkundlichen Sammlungen.
Trew gilt als größter Mäzen der Universität Altdorf, denn er hinterließ ihr im Jahre 1769 seine wertvolle Bibliothek, insgesamt circa 34.000 vor allem naturwissenschaftliche Werke und 20.000 Gelehrtenbriefe. Dazu kamen seine umfangreichen naturkundlichen Sammlungen. 3000 weitere Bände, die als Dubletten in Altdorf bereits vorhanden waren, schenkte er vor seinem Tod der Universität Erlangen.
Nach Auflösung der Universität Altdorf im Jahre 1818 kam nahezu die gesamte Trew’sche Bibliothek nach Erlangen, wo sie in der Universitätsbibliothek verwahrt wird. Sein Bildnis hängt dort heute im Handschriftenlesesaal.
(Christina Hofmann-Randall)
Literatur: Georg Andreas Will: Nürnbergisches Gelehrten-Lexicon oder Beschreibung aller Nürnbergischen Gelehrten beyderley Geschlechtes nach Ihrem Leben/ Verdiensten und Schriften [...]. Fortgesetzt von Christian Konrad Nopitsch. 8 Bde. Nürnberg, Altdorf 1755-1758 und 1802-1808, hier Bd. IV, 1758, S. 67-72.; ebd. VIII, 1808, S. 335-338.
Sammlung aller Handlungen und Schriften, welche zu hochverdienten Ehren und ewigem Gedächtniße des wohlseligen D. Christoph Jakob Trew….wegen der von ihm der Universität zu Altdorf gemachten Schenkung seiner unvergleichlichen Bibliothek und NaturalienKammer besonders bey deren am Jacobi Tage 1770 erfolgten feyerlichen Einweyhung geschehen … Altdorf 1770.
[Georg Andreas Will:] Nachricht von der nach Altdorf gestifteten Trewischen Bibliothek und Naturalien-Kammer und deren feyerlichen Eröfnung. Altdorf 1770.
Johann Georg Veit Engelhardt: Die Universität Erlangen von 1743-1843. Erlangen 1991.
Thomas Schnalke: Natur im Bild. Astronomie und Botanik in der Sammlung des Nürnberger Arztes Christoph Jakob Trew. Erlangen 1995.
Thomas Schnalke: Christoph Jacob Trew (1695–1769), Student in Altdorf
Arzt und Sammler in Nürnberg. In: Mitteilungen der Altnürnberger Landschaft 45 (1996), S. 69-78.
Hans-Otto Keunecke, Mäzenatentum, 2007, S. 60-62.
Christina Hofmann-Randall: Donatoren der Universität Altdorf. Aus der Sammlung der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg. In: Die Kunst des Porträts. Aus Erlanger Sammlungen. Eine Ausstellung des Stadtmuseums Erlangen vom 23.11.2008 bis 15.2.2009. Erlangen 2008, S. 52-55, hier S. 52 f.
Athena Norica. Bilder und Daten zur Geschichte der Universität Altdorf. Hg. von Werner Wilhelm Schnabel. Nürnberg 2012 (gff digital, Reihe A: Digitalisierte Quellen, 3), F5020.
Porträt: Erlangen, Universität: Inv. 447
GND: https://d-nb.info/gnd/118802712
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