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2 Einträge gefunden (Datenstand: 2024-07-18 10:25:03)

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Name: Apin, Johann Ludwig
Geburt: 1668-11-20 Oehringen
Tod: 1703-10-28 Altdorf
Stand des Vaters: Pfarrer
Studium: 1685 Immatrikulation in Altdorf
Status: Student
Literatur: Elias von Steinmeyer: Die Matrikel der Universität Altdorf. 2 Bde. Würzburg 1912 (Veröffentlichungen der Gesellschaft für fränkische Geschichte, IV/1-2), hier Bd. II, S. 29
Stammbuch: Katalogisat
GND: https://d-nb.info/gnd/124557104
Perma-Link: https://aaa.gf-franken.de/de/recherche.html?permaLink=00257 Permalink kopieren


Name: Apin, Johann Ludwig
Geburt: 1668-11-20 Oehringen
Tod: 1703-10-28 Altdorf
Stand des Vaters: Pfarrer
Studium: Altdorf
Amtszeit: 1702-1703
Status: Professor
Fakultät: Med.
Denomination: 1702: Physiologie und Chirurgie
Biographica: Johann Ludwig Apin (latinisiert aus „Biene”) wurde 1668 als Sohn des Oehringer Pfarrers Johann Friedrich Apin (1631-1680) geboren. Als er 1686 nach Altdorf kam, wandte er sich der Medizin zu und studierte u.a. bei Moritz Hoffmann und Jacob Pancraz Bruno. Da er für seinen Unterhalt selbst aufkommen musste, gab er Privatunterricht und war als Korrektor in der Meyerschen Druckerei tätig. 1690 erlangte er den Licentiatengrad und kehrte sodann in seine Heimatstadt zurück, um hier als praktischer Arzt tätig zu sein. 1691 kam er wegen der Kriegsunruhen erneut nach Nürnberg und setzte seine Tätigkeit als Stadtarzt in Hersbruck bis 1702 fort. In die Kaiserliche Akademie der Naturforscher wurde er 1695 aufgenommen. Der Pfalzgraf von Sulzbach bestellte ihn 1697 als Leibarzt, und zwei Jahre später wurde er auch in das Nürnberger Ärztekolleg aufgenommen.
Nachdem der Lehrstuhl für Anatomie und Chirurgie, den einst sein Lehrer Moritz Hoffmann innegehabt hatte, vier Jahre lang vakant gewesen war, wurde Apin endlich 1702 zum Professor für Physiologie und Chirurgie an die Altorphina berufen. Verdienste hat sich der Anhänger chemiatrischer Lehren insbesondere in der Seuchenbekämpfung und in der Heilmittelkunde erworben. Nur einmal war der Mediziner Dekan seiner Fakultät. Bereits im Jahr nach seinem Amtsantritt, 1703, starb er im Alter von nur 34 Jahren.
(Silvia Glaser)
Literatur: Jo[hann] Jac[ob] Baier: Biographiae Professorum Medicinae Qui In Academia Altorfina Unquam Vixerunt. Nürnberg, Altdorf 1728, S. 141-146.
Georg Andreas Will: Nürnbergisches Gelehrten-Lexicon oder Beschreibung aller Nürnbergischen Gelehrten beyderley Geschlechtes nach Ihrem Leben/ Verdiensten und Schriften [...]. Fortgesetzt von Christian Konrad Nopitsch. 8 Bde. Nürnberg, Altdorf 1755-1758 und 1802-1808, hier Bd. I, 1755, S. 33 f..; ebd. V, 1802, S. 37.
Allgemeine Deutsche Biographie 1, 1875, S. 506 (August Hirsch).
Dorothee Flessa: Die Professoren der Medizin zu Altdorf von 1580-1809. Erlangen 1969, S. 36 f.
Neue Deutsche Biographie 1, 1953, S. 327 (Magnus Schmid).
Athena Norica. Bilder und Daten zur Geschichte der Universität Altdorf. Hg. von Werner Wilhelm Schnabel. Nürnberg 2012 (gff digital, Reihe A: Digitalisierte Quellen, 3), I1230
Stammbuch: Katalogisat
Porträt: Friedrich Roth-Scholtz (Hg.): Icones Eruditorum Academiae Altdorfinae [...]. Nürnberg, Altdorf 1721/23, Nr. [82]
GND: https://d-nb.info/gnd/124557104
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